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Letzten Donnerstag und Freitag fielen die Temperaturen hier auf um die -20°C. Ich mache momentan einen Fotografiekurs mit (Bilder davon folgen hier bald), und es stellte sich heraus, dass diese Temperaturen meist das ideale Wetter zum fotografieren sind. Was zieht man also an, wenn man mehrere Stunden im Freien verbringen soll ohne sich dabei viel zu bewegen? Die Antwort ist: viele Lagen. Leider sind die Lagen, die man an Hände und Füße packen kann aus praktischen Gründen recht beschränkt, also froren beide dennoch nach kurzer Zeit ein. Der Rest von mir bliebt allerdings tatsächlich recht angenehm warm mit diesen Lagen:

Clothing at -20°C

Und gerade bemerke ich, dass auf dem Bild noch die dicken Skisocken fehlen, die über Strumpfhose und Socken kamen, und natürlich gefütterte Winterstiefel. Alle diese Lagen anzuziehen verwandelt das Anziehen vor dem Ausgehen in eine längere Prozedur, und man möchte auch garantiert nicht aufs Klo müssen während man so unterwegs ist. Man sieht außerdem einfach komplett lächerlich aus – der Deckel bezeichnete mich als “Lord Helmchen” und ich glaube jemand hat mich im Bus fotografiert, weil ich gar so eingemummelt war. Außerdem hat man in all den Lagen in etwa die Raumwahrnehmung und Geschicklichkeit eines Zweijährigen. Ist mir aber alles egal, solange mir halbwegs warm ist!

Leider konnte ich meine Kamera nicht ähnlich dick einpacken, und am zweiten Tag fing sie an sich darüber zu beschweren. Ich glaube der Spiegel war leicht angefroren, und jedesmal wenn ich die Kamera anschaltete hüpfte er kurz. Ich machte mir schon Sorgen, dass damit etwas dauerhaft kaputt gehen könnte, aber zum Glück scheint wieder alles in Ordnung zu sein, jetzt wo die Temperaturen wieder bei um 0°C liegen (was mit einem Temperatursprung von 20° über Nacht geschah!).

 

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One thought on “Kleidung bei -20°C

  1. I usually wear a bit less when it’s -20 🙂 But it’s definitely better to have too much than too little…

    I also experienced problems once with my camera’s mirror, while taking photos for a couple of hours at -20 degrees. (It’s hard to stop taking photos when there are awesome northern lights up in the sky!) Afterwards it seemed fine as well. One of my batteries had problems afterwards, though.

    One thing which is important when taking photos: good vs. flexible protection for your hands. I also have two layers of gloves; one light with good grip (I used to have some mountaineering gloves, which were perfect, but then I lost one of them and couldn’t find a good replacement), and some big warm ones where my hands fit in with already one layer of gloves on 😉

    I also like to have a balaclava on me when taking photos for hours at these temperatures. Also looks stupid, but when you’re out alone in the night in the wilderness nobody cares 😉

    Another thing which looks stupid but helps a lot: if you use a metal tripod, add some layers of duct tape to places where you want to handle it. And don’t take off all layers of gloves when doing so. Otherwise your fingers might get stuck 🙂

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