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Helsinki ist überraschend nahe an Sankt Petersburg. Zumindest fand ich es überraschend. Mit Visum kann man innerhalb von nur 4 Stunden mit dem Zug hinüberfahren. Oder aber man fährt auf dem Schiff, das einen über Nacht nach Sankt Petersburg bringt, auf welchem Wege man eine bestimmte Zeitspanne ohne Visum in der Stadt bleiben darf (gilt für EU Bürger). Dieses Jahr war es möglich zwei Nächte in Russland zu verbringen, aber Gerüchten zufolge wird sich der Zeitplan nächstes Jahr verschieben und nur noch eine Nacht wird mit dem Schiff in Sankt Petersburg verbracht. Wir beschlossen mit dem Schiff einen Wochenendausflug am Ende der Tourismussaison, Ende September/ Anfang Oktober zu machen, um hohe Preise und lange Schlangen zu vermeiden. Und wir hätten keinen besseren Zeitpunkt für unsere Reise wählen können: Die Tickets für das Schiff waren günstig, wir fanden eine tolle und billige Airbnb Wohnung mitten im Stadtzentrum, das Wetter war wunderbar und ideal für lange Ausflüge, und um diese Jahreszeit leuchtete das Gold nicht nur von den Häusern, sondern auch von den Bäumen in Sankt Petersburg.

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Die Reise

Wir fuhren auf Princess Maria von St Peter Lines und teilten uns eine 4-Bett-Innenkabine. Die Kabine war klein, aber ruhig. Es gab mehrere Restaurants an Bord, sowie ein Pub und eine Bar mit Bühne und Unterhaltungsprogramm (wir wurden mit einem Helene Fischer Konzert auf Leinwand “verwöhnt”). Vor der Reise war uns von einer Reisenden eine erstklassige Ballettvorführung versprochen worden, und obwohl wir keine großen Fans von Tanzvorführungen sind beschlossen wir es mal anzusehen. Für meinen Geschmack war das ganze allerdings etwas zu exotisch: Es begann mit lauter Diskomusik und maskierten Tänzern, die Wodka ans Publikum verteilten, gefolgt von einer furcthbar kitschigen Gesangsdarbietung und quietschender Querflötenkaraoke, während der wir den Rückzug antraten. Essen und Getränke an Bord waren verglichen mit Helsinki keineswegs teuer und auch noch recht schmackhaft – zumindest nachdem wir es geschafft hatten die schlecht übersetzten Menüs zu entziffern und uns von unseren Lachattacken erholt hatten.

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Am nächsten Morgen erreichten wir Sankt Petersburg und gingen sofort von Bord, bereit die Stadt zu erkunden. Aber die russische Bürokratie hatte zunächst anderes mit uns vor. Obwohl das Schiff fast leer war mussten wir über eine Stunde lang an der Passkontrolle anstehen, wo zwei pflichtbewusste Beamte pro Schalter zwischen 2-10 Minuten pro Person brauchten um Passdaten zu überprüfen und die Reisenden endlich zu entlassen. An der anderen Seite angekommen brachte uns dan ein kostenloser Transferbus von St Peter Lines ins Stadtzentrum, zum Isaaksplatz.

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Tag 1

Wir hatten nur kleines Gepäck dabei und beschlossen daher nicht bis zur Check-in Zeit unseres Airbnb zu warten, sondern statt dessen gleich die Stadt zu erkunden. Wir holten etwas Bargeld aus dem nächsten Bankautomaten, welcher uns nur 5000 Rubel Scheine ausspuckte, und beschlossen den Turm der Isaakskathedrale zu erklimmen. Die Dame am Ticketschalter wollte unsere großen Scheine erst nicht akzeptieren, konnte uns aber auch nicht sagen wo wir sie gegen Kleinere eintauschen könnten, und nahm sie letztendlich doch grummelnd an. Wir stiegen die Treppen bis zur Hälfte des Turmes, so weit wie es Besuchern möglich ist. Von hier hatten wir eine schöne erste Übersicht über die Stadt.

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Danach wanderten wir an der Admiralität mit wunderschön herbstlichem Park vorbei und überquerten die Newa. Während wir in einem schicken Restaurant am Flussufer zu Mittag aßen sammelten sich Wolken über uns und alle Schleusen öffneten sich zu einem heftigen, aber zum Glück kurzen, Regenschauer. Als wir mit dem Essen fertig waren hatten sich die Wolken schon wieder auf die andere Seite des Flusses verzogen und bildeten einen dramatischen Hintergrund für die Skyline der Stadt. Wir wanderten weiter zum Militärhistorischen Museum, wo ich mich von meinen Begleitern absetzte, da es nicht viel gibt was  mich weniger interessiert. Statt dessen wanderte ich durch die Straßen hier im Norden der Newa, wo ich eine beeindruckende Moschee fand, komplett mit blauen, aufwändig dekorierten Fließen bedeckt. Ich wanderte durch Wohngegenden und Einkaufsstraßen Richtung Norden bis ich den Botanischen Garten erreichte. Da es schon langsam spät wurde stattete ich ihm keinen Besuch ab, sondern wanderte auf anderem Weg zurück. Im Park neben der Gorkovskaya U-Bahn Station entdeckte ich dann noch eine wunderschöne Ansammlung von Skulpturen, die Sankt Petersburgs berühmteste Gebäude in Miniatur nachbildeten und auf einem stark vereinfachten Stadtplan standen. dsc_3755

Ich holte meine Begleiter wieder vom Museum ab und wir beschlossen endlich unser Gepäck loszuwerden. Die Wohnung befand sich in einer ruhigen Seitenstraße, nur wenige hundert Meter vom Isaaksplatz. Die Einrichtung war einfach, aber modern und sauber, und das Haus schien recht sicher. Wir ruhten uns etwas aus bevor wir wieder loszogen um Newsky Prospekt bei Nacht zu erkunden und Essen zu finden. Wir fanden es in Form eines Selbstbedienungsbuffets, welches sich leider als recht fleischig herausstellte (kleine Warnung an die Vegetarier an dieser Stelle: “Napolitana” als Nudelsoße bedeutet in Russland anscheinend mit Hühnchen und wenig anderem… stellt euch meine Enttäuschung vor als mir der Teller gereicht wurde!). Ich fand schließlich etwas Kartoffelbrei und leckere Schokoladentorte zum Abendessen. Kuchen, und besonders Schokoladenkuchen, sind in Sankt Petersburg richtig lecker – und ich wage zu behaupten, dass ich Experte für sowohl Schokolade als auch Kuchen bin.

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Tag 2

Vor der Reise hatte ich online bereits Tickets zum Katharinenpalast gebucht. Am Samstag nahmen wir also die U-Bahn zur Moskovskaya Station und fuhren von dort mit einem der häufigen (und unglaublich günstigen!) Busse nach Pushkin. Als wir an einer Haltestelle aussteigen wollten, ließ uns die Ticketverkäuferin – obwohl sie kein Wort Englisch sprach – nicht aussteigen, und bestand darauf, dass der darauffolgende Stop der Richtige für uns wäre. Damit hatte sie vermutlich auch recht, aber meine Begleiter hatten ein “Sozialistisches Cafe” entdeckt, welches sie besuchen wollten. Wir wollten die freundliche Dame nicht beleidigen, stiegen also an der vorgeschlagenen Haltestelle aus und liefen zurück. Das Cafe war düster, sauber und sah ein bisschen aus wie ein amerikanisches Diner aus einem 80er Jahre Film. Wir hatten schon etwas Hunger, aber es gab kein Essen dort. Die anderen beschlossen also wenigstens einen Kaffee zu trinken, aber nach einiger Diskussion stellte sich heraus, dass es auch keinen Kaffee gab, und wir zogen weiter.

Church in Pushkin

Wir kamen schnell an den Katharinenpalast, welcher auf den ersten Blick komplett verlassen schien – keine der gefürchteten Schlangen über die wir so viel gehört hatten. Wir betraten den Innenhof, und entdeckten eine kleine Schlange, die vor einer der Türen geduldig wartete. Wir hatten zwar keine Ahnung wofür sie anstanden, da nirgends Schilder angebracht waren, aber beschlossen einfach mal mitzuwarten in der Hoffnung, dass es der Haupteingang war.  Wir kamen schon nach etwa 15 Minuten an die Reihe, wanderten an einigen Souvenirständen im Inneren des Gebäudes vorbei und schlossen uns einer weiteren Schlange an, die zum Rundgang durch den Palast führte. Als wir vorne ankamen wurden wir jedoch sofort zurückgeschickt, da wir unsere Jacken nicht an der Garderobe abgegeben hatten. Anscheinend dürfen in so ziemlich jedem Museum in Sankt Petersburg nur die Tourguides (wie die stämmige Dame vor uns in der Schlange) Jacken und Taschen bei sich behalten.

Queue at Catherine Palace

Endlich Innen angekommen fanden wir riesige Mengen von Gold. Wikipedia behauptet, dass 100kg Gold für die Innendekoration verwendet wurden, aber für mich sah es definitv nach mehr aus. Mehrere Zimmer waren in diesem gleichen Stil gestaltet, ganz anders als die britischen Schlösser an die ich gewöhnt bin, wo jedes Zimmer eine andere Farbe und Stimmung hat. Endlich erreichten wir das berühmte Bernsteinzimmer, in welchem Fotografie streng verboten ist. Auf den ersten Blick sah es so aus, als könnte der Raum genausogut mit Plastik verkleidet sein. Aber wenn man näher hinsah konnte man erstaunliche Details in den unterschiedlichen Farben der einzelnen Bernsteinstücke, sowie feine Schnitzereien erkennen. Und nach diesem Raum kamen schließlich auch noch Räume in anderen Farben: Eines, in dem Bilder dicht Rahmen an Rahmen die gesamte Wand füllten, ein weiteres mit wunderschöner, handbemalter Tapete.

Als wir unsere Runde durch die Palasträume beendet hatten, schauten wir noch kurz in die Wechselausstellung, welche über Fächer war. Ich mag Fächer, sie sind nützlich und elegant, und hier wurden einige wirklich atemberaubende Exemplare ausgestellt. Dann wollten wir die gewaltigen Parkanlagen erkunden. Dort gab es laut Karte ein chinesisches Dorf, welches wir versuchten zu erreichen. Zuerst wanderten wir in die falsche Richtung los, dann waren wir plötzlich irgendwie auf der falschen Seite vom Zaun. Da das Dorf von außen wie eine Ansammlung hässlichen Betons aussah, beschlossen wir es sein zu lassen und statt dessen ein längst überfälliges Mittagessen zu finden.

Wir fanden es in einem italienischen Restaurant gegenüber des Bahnhofs von Pushkin. Es war ein seltsames Erlebnis: Wir bestellten alle Vier zur gleichen Zeit. Ein Gericht kam relativ bald an den Tisch, als diese Person dann fast fertig gegessen hatte kamen zwei weitere, und nach nochmal 5 Minuten schließlich das Letzte. Ich kam auch nicht darüber hinweg, dass mein Getränk in einem Wegwerfbecher serviert wurde. Ich versuche sonst unnötigen Müll zu vermeiden, und fühlte mich richtig schlecht etwas bestellt zu haben. Vermutlich denken jetzt alle ich übertreibe, aber das ließ das Restaurant auf den letzten Platz meiner Erlebnisse in Russland absinken. Nach dem Mittagessen beschlossen wir einen Zug zurück nach Sankt Petersburg zu nehmen, um eine andere Strecke als auf dem Hinweg zu sehen. Der Bahnhof selbst sah sehr schick, aber ansonsten wie ein normaler Bahnhof aus, aber alle Züge nach Sankt Petersburg gingen vom Gleis gegenüber, welches nur über einen Umweg durch eine Reihe von Kuchen verkaufenden alten Mütterchen und Überquerung der Straße erreicht werden konnte. Eine besonders wagemutige Reisende lief noch kurz vor dem Zug schnell über die Gleise.

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Zurück in Sankt Petersburg wanderten wir noch einmal den Newsky Prospekt entlang, diesmal im Tageslicht. Ich muss sagen, ich fand die Straße sah im Dunkeln mit den beleuchteten Häusern wesentlich ansprechender aus. Aber wir entdeckten auch hier einige nette Details, wie ein ganzes Orchester von kleinen Skulpturen auf einer Straßenlaterne. Am Abend kehrten wir mit schmerzenden Füßen zu unserer Wohnung zurück und beschlossen Abendessen in der Nachbarschaft aufzutreiben. Ich sollte erwähnen, dass jedes Restaurant und Cafe das wir in Sankt Petersburg sahen irgendetwas besonderes an sich hatte, wie zum Beispiel einzigartige Einrichtung, die jedem von ihnen eine besondere Persönlichkeit verlieh. Keine der kalten Ketten mit steriler Einrichtung, die man in großen Teilen Europas fast nur noch findet. An diesem Abend entdeckten wir ein kleines Restaurant in einem Keller, welches von außen etwas zwielichtig aussah. Aber wir waren hungrig und es schien die einzige Option zu sein, die noch offen war, und so traten wir ein. Drin fanden wir ein aserbaidschanisches Restaurant, gemütlich und gastfreundlich, vollgestopft mit allerlei kuriosen Gegenständen und hölzerner Kunst. Der Restaurantbesitzer sprach kein Wort Englisch, aber das hielt ihn nicht davon ab uns unterhalten zu wollen: Und er ließ sich Zeit dabei. Er nahm die Bestellung der ersten Person auf, lächelte glückselig, antwortete auf Russisch, nahm die Speisekarte und brachte sie nach vorne zur Rezeption. Dann kam er zurück um die zweite Bestellung aufzunehmen, und das Spiel wiederholte sich bis alle Bestellungen aufgenommen waren. Ich hatte ein Auberginen Schaschlik bestellt (zum Glück gab es englische Namen auf der Karte…). Was ich erhielt war eine komplette, ziemlich verbrannte Aubergine, mit einem Schlitz in der Mitte in dem ein Stück Schweineschwarte steckte. Es gab weder Soße noch Beilagen – und dennoch fand ich dieses Restaurant wesentlich besser als das vom Mittagessen.

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Tag 3

Als ich am Morgen aufstand konnte ich kaum noch laufen. Ich sehe vielleicht nicht wie ein Sportmuffel aus, aber ich bin wirklich nicht sonderlich fit und wir hatten in den letzten zwei Tagen große Distanzen zurückgelegt. Wenn du nach Sankt Petersburg fährst, sei gefasst auf viel Laufen, denn alles ist riesig, jedes Museum und jeder Palast das besucht wird trägt mehrere Kilometer auf dem Schrittzähler zusammen. An diesem Morgen legten wir die erste Pause schon im piekfeinen Kaufhaus Au Pont Rouge ein. Die Preise waren weit außerhalb unseres Budgets, aber es war interessant durch den Laden zu streifen, besonders in der Kosmetikabteilung, die sich durch viel Weiß und Leere auszeichnete.

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Danach besuchten wir die Blutskirche. Hinter dem makaberen Namen verbirgt sich die Kirche, die aussieht wie ein Lebkuchenhaus das in den Eimer mit Verzierungen gefallen ist. Ich musste fast weggetragen werden, als ich von außen fotografierte – so viel zu entdecken, so viele Details, so viele Farben! Und von Innen war die Kirche nicht weniger interessant, da jeder Zentimeter mit Mosaiken und Gemälden von Heiligen und Bibelszenen bedeckt war. Und natürlich Gold. Es ist immer Gold im Spiel in Sankt Petersburg.

Danach zogen wir weiter zum Winterpalast und der Eremitage. Wir hatten schon in den zwei Tagen davor die vermutlich niedlichste Kutsche der Welt entdeckt, die Touristen auf Fahrt mitnahm. Sie sah aus als wäre sie nicht ganz sicher ob sie noch Kutsche oder schon wieder Kürbis sein sollte, und die kleine Märchenprinzessin in mir wollte sie sofort mit nach Hause nehmen. Es war jedoch an der Zeit das Museum zu erkunden. Noch ein schockierendes Geständnis: Ich und der Deckel sind schreckliche Kunstbanausen und nicht wirklich interessiert an Kunst und altem Kram in Museen. Also machten wir ein Spiel daraus: Das erste Stockwerk des Winterpalasts ist nicht nur Museum, sondern besticht auch durch die atemberaubenden Palasträume, welche zumindest für mich wesentlich interessanter sind. Also beschlossen wir jeden einzelnen davon zu besuchen. Das mag sich jetzt nicht weiter schwierig anhören, ist ja schließlich nur ein Stockwerk in einem Gebäude – aber ihr habt keine Ahnung wie groß dieses Teil ist! Als kleiner Anhaltspunkt: Wir blieben in den meisten Räumen nicht lange stehen, und brauchten trotzdem etwa 2 Stunden um durch dieses Stockwerk zu kommen. Wir kreuzten alle schon besuchten Räume auf unserem Lageplan an, da wir keinen verpassen wollten und es keinen direkten Weg gibt, der durch alle Räume geht.

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Einige der Zimmer waren wirklich umwerfend und voll von großartigen Details: Eine Bücherei ganz in dunklem Holz gehalten, ein lichtdurchfluteter Raum mit weiß-goldenen Säulen der zu einer Terasse hinausführte, ein Zimmer komplett in rot mit schnörkeligen Goldverzierungen und als Türklinken Vogelklauen, die sich um einen großen Edelstein krallten, ein Zimmer das komplett mit riesigen Gemälden von toten oder sterbenden Tieren gefüllt war, ein Raum der so dermaßen golden war, dass man fast denken könnte man wäre farbenblind, und als angenehmes Kontrastprogramm ein blau-weißer Raum mit fast gar keinem Gold und dafür wunderschönen Stuckarbeiten… etwas das mir auch besonders auffiel waren die wunderschönen Holzeinlegenarbeiten. Nicht nur auf Möbeln, wie ein unglaublich fein gearbeiteter Vogel an der Seitenwand – vermutlich einer Kommode oder so -, sondern auch die Parkettböden. Und schließlich warfen wir auch ein paar Blicke auf einige der Kunstwerke, wie einen eher verstörend bemalten Teller: Lüsterner alter Mann riecht an der Achsel eines jungen Mädchens, während ein weiterer lüsterner alter Mann sie festhält.

Später am Nachmittag war es dann Zeit für uns zum Schiff zurückzukehren. Es wurde wieder ein Transferbus vom Isaaksplatz angeboten, und dieses Mal gab es keine Schlangen an der Passkontrolle. Und im letzten Sonnenlicht leuchtete selbst das Hafengebäude aus Beton golden, wie der Rest der Stadt.

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Links:

St Peter Line

Airbnb Wohnung

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