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Jedes Jahr im Januar organisiert Helsinki ein kostenloses Lichterfestival in der Stadt: Lux Helsinki. An verschiedenen Stellen in der Innenstadt kann man dann Lichtkunstwerke von finnischen und internationalen Künstlern bewundern. Gestern habe ich der Kälte getrotzt (diesmal gefühlt -28°C) um mich dort für euch etwas umzusehen. Zum Glück sind dieses Jahr alle Werke sehr zentral und nahe beieinander, so musste ich in der Kälte nicht allzu lange herumlaufen.

Einige Leute haben mich gefragt, was man bei diesen Temperaturen eigentlich anzieht. Ich bin damit selbst noch am experimentieren, aber hier gibt es ein praktisches Video von Yle Oulu, in welchem gezeigt wird, wie man sich am Besten für verschiedene eisige Temperaturen anzieht. Gestern hatte ich an: Zwei paar Thermohosen, Beinstulpen, Jeans, Socken, Skisocken, Winterstiefel, Thermohemd, T-shirt, Kapuzenpulli, Wollpulli, Winterjacke, Kaschmirschal, Wollschal, Russenmütze und zwei Paar Handschuhe. Damit konnte man dann ca. 15 Minuten am Stück draußen bleiben, danach friert das Gesicht und auch Finger und Zehen trotzdem langsam ein.

Zurück zu Lux, ein paar der Werke gefielen sogar mir Kunstbanausen ausgesprochen gut. Die Wolke besteht aus 6000 Glühbirnen und vielen “Regentropfen” die davon herunterhängen, an welchen man einzelne Birnen an- und ausschalten kann. “Nowhere” ist perfekt platziert, in der Mitte einer Straße über dem Eingang zu einem Parkhaus, welcher keine andere große Beschilderung trägt. Er könnte also genausogut tatsächlich ins Nirgendwo führen. Mein liebstes Ausstellungsstück war “Sie waren hier“:  Entlang einer kleinen, ruhigen Gasse waren geisterhafte Figuren der Menschen, die hier in früheren Zeiten entlangspaziert sind, aufgestellt. Die Figuren sind aus Draht, der mit fluoreszierender Farbe besprüht wurde, leuchteten also nicht aus sich selbst heraus. Die Figuren tauchten die Straße im Dunkeln tatsächlich in eine ganz besondere Stimmung!

 

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One thought on “Lux Helsinki

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